Information

Leben und Tod von Rasputin (Unterrichtsaktivität)


Ich profitierte von der Ankunft des Zaren in Zarskoje und bat um eine Audienz und wurde am 8. März von ihm empfangen. „Ich muss Eurer Majestät sagen, dass dies nicht mehr lange so weitergehen kann. Niemand öffnet Ihnen die Augen für die wahre Rolle, die dieser Mann (Rasputin) spielt das Schicksal der Dynastie und wenden die Herzen der Menschen von ihrem Kaiser ab". Mein Bericht hat gut getan. Am 11. März wurde ein Befehl erlassen, Rasputin nach Tobolsk zu schicken; aber einige Tage später wurde der Auftrag auf Verlangen der Kaiserin storniert.

In ganz Rußland, sowohl an der Front als auch zu Hause, wurden immer lauter Gerüchte über den verderblichen Einfluss der Kaiserin Alexandra Fjodorowna laut, an deren Seite sich die finstere Gestalt Gregory Rasputin erhob. Dieser Scharlatan und Hypnotiseur hatte sich in den Zarenpalast eingeschlichen und erlangte allmählich eine grenzenlose Macht über die hysterische Kaiserin und durch sie über den Herrscher. Rasputins Nähe zur Zarenfamilie erwies sich für die Dynastie als fatal, denn keine politische Kritik kann dem Ansehen der Zaren so nachhaltig schaden wie die persönliche Schwäche, Laster oder Erniedrigung der Mitglieder eines Königshauses.

Bisher unwidersprochen, aber ebenfalls unbestätigt, kursierten Gerüchte, dass die Deutschen über Rasputin und Stürmer auf Alexandra Fjodorowna einwirkten. Hochmütig und unnahbar, war sie nicht beliebt und wurde um so mehr verdächtigt, fast alles, sogar des Pro-Germanismus, da die Menge immer bereit ist, alles zu glauben, was ihren Verdacht verstärkt.

Der blinde Glaube der Zarin an Rasputin führte dazu, dass sie seinen Rat nicht nur in persönlichen Angelegenheiten, sondern auch in staatspolitischen Fragen aufsuchte. Der von Nikolaus II. hochgeschätzte General Alexejew versuchte, mit der Zarin über Rasputin zu sprechen, konnte sie aber nur zum unversöhnlichen Feind machen. General Alexseyev erzählte mir später von seiner tiefen Besorgnis, als er erfuhr, dass eine geheime Karte der Militäroperationen in die Hände der Zarin gelangt war. Aber wie viele andere war er machtlos, etwas zu unternehmen.

Graf Witte ist nie von seiner Überzeugung abgewichen, erstens müsse Rußland den Krieg um jeden Preis vermeiden und zweitens müsse es sich um eine wirtschaftliche Freundschaft mit Frankreich und Deutschland bemühen, um der Übermacht Englands entgegenzuwirken. Nicholas verabscheute ihn, und jetzt mehr denn je; aber am 13. März starb Witte plötzlich.

Der andere furchtbare Gegner blieb noch. Rasputin war aus so guten Gründen wie Witte gegen den Krieg. Er war für den Frieden zwischen allen Nationen und zwischen allen Religionen. Er behauptete, sowohl 1909 als auch 1912 abgewendet zu haben, und seine Behauptung wurde von anderen geglaubt.

Die Aristokraten können sich nicht an die Vorstellung gewöhnen, dass ein bescheidener Bauer in der Hofburg willkommen sein sollte. Sie werden von Neid und Wut verzehrt. Aber ich habe keine Angst vor ihnen. Sie können mir nichts anhaben. Ich bin gegen Unglück geschützt. Es gab mehrere Anschläge auf mein Leben, aber der Herr hat diese Intrigen immer vereitelt. Eine Katastrophe wird jeden treffen, der einen Finger gegen mich hebt.

Ich bin schrecklich damit beschäftigt, an einem Plan zu arbeiten, um Rasputin zu eliminieren. Das ist jetzt einfach unabdingbar, da sonst alles fertig ist... Auch Sie müssen daran teilnehmen. Dmitri Pavlovich Romanov weiß Bescheid und hilft. Es wird Mitte Dezember stattfinden, wenn Dmitri zurückkommt... Kein Wort zu irgendjemandem über das, was ich geschrieben habe.

Die Glocke läutete und kündigte die Ankunft von Dmitrij Pawlowitsch Romanow und meinen anderen Freunden an. Ich führte sie ins Esszimmer, und sie standen eine Weile da und untersuchten schweigend die Stelle, an der Rasputin sein Ende finden sollte. Ich nahm eine Schachtel mit dem Gift aus dem Ebenholzschrank und stellte sie auf den Tisch. Dr. Lazovert zog Gummihandschuhe an und mahlte die Cyanid-Kalium-Kristalle zu Pulver. Dann hob er die Oberseite jedes Kuchens an und besprengte das Innere mit einer Dosis Gift, die seiner Meinung nach ausreichte, um mehrere Männer sofort zu töten. Es herrschte eine beeindruckende Stille. Wir alle folgten den Bewegungen des Arztes mit Emotionen. Zurück blieben die Gläser, in die Cyanid gegossen werden sollte. Dies wurde im letzten Moment beschlossen, damit das Gift nicht verdunsten und seine Wirksamkeit verlieren sollte. Wir mussten den Eindruck erwecken, als hätten wir gerade das Abendessen beendet, denn ich hatte Rasputin gewarnt, dass wir, wenn wir Gäste hatten, unsere Mahlzeiten im Keller einnahmen und dass ich manchmal allein blieb, um zu lesen oder zu arbeiten, während meine Freunde nach oben gingen, um in meinem Arbeitszimmer zu rauchen. ...

Mit Schrecken sah ich mein Opfer an, das ruhig und vertrauensvoll vor mir stand. Was war aus seinem zweiten Anblick geworden? Was nützte ihm seine Gabe, die Zukunft vorherzusagen? Was nützte seine Fähigkeit, die Gedanken anderer zu lesen, wenn er blind war für die schreckliche Falle, die ihm gestellt wurde? Es schien, als hätte das Schicksal seinen Verstand getrübt. Aber plötzlich, in einem blitzartigen Erinnerungsblitz, schien ich mich an jede Phase von Rasputins berüchtigtem Leben zu erinnern. Meine Gewissensbisse verschwanden und machten Platz für eine feste Entschlossenheit, meine Aufgabe zu erfüllen.

"Grigory Jefimowitsch", sagte ich, "sieh dir besser das Kruzifix an und bete." Rasputin warf mir einen überraschten, fast erschrockenen Blick zu. Ich las darin einen Ausdruck, den ich ihm noch nie gekannt hatte: er war sanft und unterwürfig zugleich. Er kam ganz nah an mich heran und sah mir voll ins Gesicht.

Ich merkte, dass die Stunde gekommen war. "O Herr", betete ich, "gib mir die Kraft, es zu Ende zu bringen." Rasputin stand regungslos vor mir, den Kopf gesenkt und den Blick auf das Kruzifix gerichtet. Langsam hob ich das Kruzifix. Langsam hob ich den Revolver. Wo soll ich zielen, auf den Tempel oder auf das Herz? Ein Schauder überkam mich; mein Arm wurde steif, ich zielte auf sein Herz und drückte ab. Rasputin stieß einen wilden Schrei aus und zerknüllte sich auf dem Bärenfell. Einen Moment lang war ich entsetzt, als ich feststellte, wie einfach es war, einen Mann zu töten. Ein Fingerschnippen und was noch vor wenigen Sekunden ein lebender, atmender Mann gewesen war, lag nun wie eine zerbrochene Puppe auf dem Boden.

Als meine Freunde den Schuß hörten, stürzten sie herein. Rasputin lag auf dem Rücken. Seine Züge zuckten in nervösen Krämpfen; seine Hände waren geballt, seine Augen geschlossen. Auf seiner Seidenbluse breitete sich ein Blutfleck aus. Ein paar Minuten später hörte jede Bewegung auf. Wir beugten uns über seinen Körper, um ihn zu untersuchen. Der Arzt erklärte, die Kugel habe ihn in der Herzgegend getroffen. Zweifel bestanden nicht: Rasputin war tot. Wir machten das Licht aus und gingen in mein Zimmer, nachdem wir die Kellertür abgeschlossen hatten.

Unsere Herzen waren voller Hoffnung, denn wir waren überzeugt, dass das, was gerade passiert war, Russland und die Dynastie vor Ruin und Schande retten würde. Während wir uns unterhielten, überkam mich plötzlich ein vages Besorgnis; ein unwiderstehlicher Impuls zwang mich, in den Keller zu gehen.

Rasputin lag genau dort, wo wir ihn zurückgelassen hatten. Ich fühlte seinen Puls: kein Schlag, er war tot. Plötzlich sah ich das linke Auge geöffnet. Ein paar Sekunden später begann sein rechtes Augenlid zu zittern, dann öffnete es sich. Dann sah ich beide Augen – die grünen Augen einer Viper – die mich mit einem Ausdruck teuflischen Hasses anstarrten. Das Blut floss kalt in meinen Adern. Meine Muskeln wurden zu Stein.

Dann geschah etwas Schreckliches: Rasputin sprang mit einer plötzlichen, heftigen Anstrengung auf und schäumte vor dem Mund. Ein wildes Gebrüll hallte durch die gewölbten Räume, und seine Hände schlugen krampfhaft durch die Luft. Er stürmte auf mich zu, versuchte, an meine Kehle zu gelangen, und grub seine Finger wie Stahlklauen in meine Schulter. Seine Augen platzten aus ihren Höhlen. Durch eine übermenschliche Anstrengung gelang es mir, mich aus seinem Griff zu befreien.

"Schnell, schnell, komm runter!" Ich rief: "Er lebt noch." Er kroch auf Händen und Knien, packte und brüllte wie ein verwundetes Tier. Er machte einen verzweifelten Sprung und schaffte es, die Geheimtür zu erreichen, die in den Hof führte. Da ich wusste, dass die Tür verschlossen war, wartete ich oben auf dem Treppenabsatz und griff nach meinem Gummiknüppel. Zu meinem Entsetzen sah ich, wie sich die Tür öffnete und Rasputin verschwand. Purishkevich sprang ihm nach. Zwei Schüsse hallten durch die Nacht. Ich hörte einen dritten Schuss, dann einen vierten. Ich sah Rasputin wanken und neben einem Schneehaufen fallen.

Rasputin war in schwuler Stimmung. Wir fuhren schnell zum Haus des Prinzen und stiegen in die Bibliothek hinab, die nur von einem brennenden Holz im riesigen Kamin erhellt wurde. Ein kleiner Tisch war mit Kuchen und seltenen Weinen gedeckt - drei Sorten Wein waren vergiftet und die Kuchen auch.

Der Mönch warf sich in einen Stuhl, und sein Humor wuchs mit der Wärme des Raumes. Er erzählte von seinen Erfolgen, seinen Intrigen, vom bevorstehenden Erfolg der deutschen Waffen und dass der Kaiser bald in Petrograd zu sehen sein würde.

Im richtigen Moment wurden ihm Wein und Kuchen angeboten. Er trank den Wein und verschlang die Kuchen. Stunden vergingen, aber es gab keine Anzeichen dafür, dass das Gift gewirkt hatte. Der Mönch war noch fröhlicher als zuvor.

Uns überkam eine wahnsinnige Angst, dass dieser Mann unantastbar war, dass er übermenschlich war, dass er nicht getötet werden konnte. Es war ein schreckliches Gefühl. Er starrte uns mit seinen schwarzen, schwarzen Augen an, als würde er unsere Gedanken lesen und uns täuschen.

Und dann stand er nach einer Weile auf und ging zur Tür. Wir befürchteten, unsere Arbeit sei umsonst gewesen. Plötzlich, als er sich an der Tür umdrehte, schoss jemand schnell auf ihn.

Mit einem entsetzlichen Schrei wirbelte Rasputin herum und fiel mit dem Gesicht nach unten zu Boden. Die anderen kamen zu ihm gesprungen und stellten sich über seinen liegenden, sich windenden Körper.

Es wurde vorgeschlagen, zwei weitere Schüsse abzufeuern, um seinen Tod sicherzustellen, aber einer der Anwesenden sagte: "Nein, nein; es ist jetzt seine letzte Qual."

Wir verließen den Raum, um ihn allein sterben zu lassen und seine Entfernung und Auslöschung zu planen.

Plötzlich hörten wir hinter der riesigen Tür, die in die Bibliothek führte, ein seltsames und überirdisches Geräusch. Die Tür wurde langsam aufgestoßen, und Rasputin lag auf seinen Händen und Knien, der blutige Schaum quoll aus seinem Mund, seine schrecklichen Augen traten aus ihren Höhlen. Mit erstaunlicher Kraft sprang er auf die Tür zu, die in den Garten führte, riss sie auf und verlor das Bewusstsein.

Als er in der Dunkelheit zu verschwinden schien, griff F. Purishkevich, der danebengestanden hatte, nach einem amerikanischen automatischen Revolver und feuerte schnell zwei Schüsse in seine sich zurückziehende Gestalt ab. Wir hörten ihn stöhnend fallen, und als wir uns später der Leiche näherten, war er ganz still und kalt und – tot.

Wir wickelten ihn in ein Laken und trugen ihn zum Flussufer. Es hatte sich Eis gebildet, aber wir brachen es und warfen ihn hinein. Am nächsten Tag wurde nach Rasputin gesucht, aber keine Spur gefunden.

Auf Drängen der Zarin unternahm die Polizei verzweifelte Anstrengungen, und schließlich wurde ein Gummi gefunden, der als seiner identifiziert wurde. Der Fluss wurde geschleift und die Leiche geborgen.

Ich bin aus dem Land geflohen. Auch Purishkevich entkam. Aber Prinz Yusupov wurde verhaftet und auf die Grenzen seines Besitzes beschränkt. Er wurde später wegen der öffentlichen Zustimmung zu unserer Tat freigelassen.

Rußland war vom übelsten Tyrannen seiner Geschichte befreit worden; Und das ist alles.

Das waren meine Erinnerungen, als ich im Fond des Autos saß, zu meinen Füßen lag der leblose Leichnam des "ehrwürdigen alten Mannes", den wir zu seiner ewigen Ruhestätte brachten. Ich sah aus dem Fenster. Den umliegenden Häusern und den endlosen Zäunen nach zu urteilen, hatten wir die Stadt bereits verlassen. Es gab nur sehr wenige Lichter. Die Straße verschlechterte sich und wir trafen auf Unebenheiten und Löcher, die den Körper, der zu unseren Füßen lag, herumhüpfen ließen (trotz des Soldaten, der darauf saß). Bei jeder Beule durchfuhr mich ein nervöses Zittern, als meine Knie die abstoßende, weiche Leiche berührten, die trotz der Kälte noch nicht ganz versteift war. Endlich tauchte in der Ferne die Brücke auf, von der aus wir Rasputins Leiche in das Eisloch werfen sollten. Demitrii Pavlovich bremste ab, fuhr auf die linke Seite der Brücke und hielt an der Leitplanke....

Ich öffnete leise die Autotüren und sprang so schnell wie möglich heraus und ging zum Geländer. Der Soldat und Dr. Lazovert folgten mir und dann gesellte sich Leutnant S., der beim Großherzog gesessen hatte, zu uns, und gemeinsam schwangen wir Rasputins Leiche und warfen sie mit Gewalt in das Eisloch gleich neben der Brücke. (Dmitrij Pawlowitsch stand vor dem Wagen Wache.) Da wir vergessen hatten, die Gewichte an der Leiche mit einer Kette zu befestigen, warfen wir diese hastig einer nach der anderen hinterher. Ebenso stopften wir die Ketten in den Mantel des Toten und warfen ihn in das gleiche Loch. Als nächstes suchte Dr. Lazovert in dem dunklen Auto und fand einen von Rasputins Stiefeln, den er ebenfalls von der Brücke schleuderte. Das alles dauerte nicht länger als zwei, drei Minuten. Dann stiegen Dr. Lazovert, Leutnant S. und der Soldat hinten in den Wagen, und ich stieg neben Dmitrij Pawlowitsch ein. Wir schalteten die Scheinwerfer wieder ein und überquerten die Brücke.

Der Körper ist der eines etwa fünfzigjährigen Mannes von mittlerer Größe, gekleidet in ein blau besticktes Krankenhausgewand, das ein weißes Hemd bedeckt. Seine Beine in hohen Tierhautstiefeln sind mit einem Seil zusammengebunden, und das gleiche Seil fesselt seine Handgelenke. Sein zerzaustes Haar ist hellbraun, ebenso sein langer Schnurrbart und Bart, und es ist blutdurchtränkt. Sein Mund ist halb geöffnet, die Zähne zusammengebissen. Sein Gesicht unter der Stirn ist blutüberströmt. Auch sein Hemd ist mit Blut gezeichnet. Es gibt drei Schusswunden. Die erste hat die linke Brustseite durchdrungen und ist durch den Magen und die Leber gegangen...

Untersuchung des Kopfes: Die Hirnsubstanz roch stark nach Alkohol. Untersuchung des Magens: Der Magen enthält etwa zwanzig Suppenlöffel Flüssigkeit, die nach Alkohol riecht. Die Untersuchung ergab keine Spur von Gift. Wunden: Seine linke Seite hat eine nässende Wunde, die auf eine Art von Schallstück oder ein Schwert zurückzuführen ist. Sein rechtes Auge ist aus seiner Höhle gekommen und fällt auf sein Gesicht. Am rechten Augenwinkel ist die Membran gerissen. Sein rechtes Ohr hängt herunter und ist gerissen. Sein Hals hat eine Wunde von einer Art Seilbinder. Gesicht und Körper des Opfers tragen Spuren von Schlägen mit einem geschmeidigen, aber harten Gegenstand. Seine Genitalien wurden durch die Aktion eines ähnlichen Objekts zerquetscht...

Eine Blutung durch die Wunde an der Leber und der Wunde an der rechten Niere muss den rapiden Kraftverlust eingeleitet haben. In diesem Fall wäre er in zehn oder zwanzig Minuten gestorben. Zum Zeitpunkt des Todes befand sich der Verstorbene in einem Zustand der Trunkenheit. Die erste Kugel durchschlug den Magen und die Leber. Dieser tödliche Schlag war aus einer Entfernung von 20 Zentimetern abgefeuert worden. Die Wunde auf der rechten Seite, die fast zur gleichen Zeit wie die erste gemacht wurde, war ebenfalls tödlich; es ging durch die rechte Niere. Das Opfer stand zum Zeitpunkt des Mordes. Als ihm in die Stirn geschossen wurde, lag sein Körper bereits am Boden.

In der Nacht vom sechzehnten auf den siebzehnten hörte der Polizeibeamte in der Nähe von 94 Moika, die dem Fürsten Jussupow gehörte, mehrere Schüsse. Bald darauf wurde der Polizist in das Arbeitszimmer des jungen Prinzen Jussupow eingeladen, wo der Prinz und ein Fremder, der sich Purishkevich nannte, anwesend waren. Dieser sagte: "Das bin ich, Purischkewitsch. Rasputin ist umgekommen. Wenn Sie den Zaren und das Vaterland lieben, werden Sie schweigen." Der Polizist meldete dies seinen Vorgesetzten. Die Ermittlungen heute Morgen ergaben, dass einer von Jussupows Gästen gegen 3 Uhr morgens in dem kleinen Garten neben dem Haus Nr. 94 einen Schuss abgefeuert hatte. Der Garten hat einen direkten Zugang zum Arbeitszimmer des Fürsten. Ein menschlicher Schrei war zu hören und darauf folgte das Geräusch eines wegfahrenden Autos. Die Person, die den Schuss abgegeben hatte, trug eine militärische Felduniform.

Im Schnee des kleinen Gartens wurden bei genauer Untersuchung Blutspuren gefunden. Auf Vernehmung durch den Gouverneur der Stadt sagte der junge Prinz, er habe in dieser Nacht eine Party gefeiert, Rasputin sei aber nicht da gewesen und Großfürst Dmitri Pawlowitsch habe einen Wachhund erschossen. Die Leiche des Hundes wurde im Schnee vergraben gefunden. Die Untersuchung, die in Rasputins Wohnung in der Gorokhovava-Straße 64 durchgeführt wurde, ergab, dass um 22 Uhr am 16. Dezember sagte Rasputin, er wolle in dieser Nacht nicht mehr ausgehen und schlafen gehen. Er ließ seine Sicherheit und das Auto auf seine normale Art und Weise ab. Durch Befragung der Bediensteten und des Hofwärters konnte die Polizei feststellen, dass um 12:30 Uhr ein großer Planwagen mit Fahrer und einem Fremden im Haus angekommen war. Der Fremde betrat Rasputins Wohnung durch die Hintertür. Es schien, dass Rasputin ihn erwartete, denn er begrüßte ihn als jemanden, den er kannte und ging bald mit ihm durch denselben Eingang nach draußen. Rasputin stieg in das Auto, das entlang der Gorokhovava-Straße in Richtung Morskava-Straße fuhr. Rasputin ist nicht nach Hause zurückgekehrt und wurde trotz der eingesetzten Maßnahmen nicht gefunden.

Während des Marsches kam ein Sanitäter, um mir mitzuteilen, dass General Krymov, der an der Spitze unserer Kolonne marschierte, mich wollte. Ich fand ihn mit unserem Generalstab beschäftigt, einen Brief zu lesen, der gerade gekommen war. Noch in einiger Entfernung rief er mir zu: "Tolle Neuigkeiten! Endlich haben sie diesen Schurken Rasputin getötet."

Die Zeitungen verkündeten die nackten Fakten, Briefe aus der Hauptstadt lieferten Details. Von den drei Attentätern kannte ich zwei genau. Was war ihr Motiv gewesen? Warum hatten sie, nachdem sie einen Mann getötet hatten, den sie als Bedrohung für das Land ansahen, ihre Tat nicht vor allen zugegeben? Warum hatten sie ihre Tat nicht vor allen zugegeben? Warum hatten sie sich nicht auf Gerechtigkeit und öffentliche Meinung verlassen, anstatt zu versuchen, alle Spuren des Mordes zu verbergen, indem sie die Leiche unter dem Eis begruben? Wir dachten mit großer Sorge über die Nachricht nach.

Die wichtigste Verbindung zwischen dem britischen Geheimdienst in Petrograd und den Russen, die Rasputins Untergang planten, war Rayner durch seine Beziehung zu Prinz Yusupov, dem Führer der russischen Verschwörer. Jussupow lockte Rasputin zu einer "Party" in den Palast seiner Familie am Ufer der Newa in Petrograd, wobei die Aussicht auf Sex offenbar ganz oben auf der Tagesordnung stand. Jussupow sagte seiner Frau Prinzessin Irina, der Nichte des Zaren, dass sie als "Köder" verwendet werden sollte, um Rasputin zur Teilnahme an der Party zu locken Petrograd damals. Zu denjenigen, von denen bekannt ist, dass sie neben Rasputin bei der "Party" im Yusupov-Palast anwesend waren, gehört Yusupov selbst; der Großfürst Dmitri Pawlowitsch, der Cousin zweiten Grades des Zaren; Purischkewitsch; Leutnant Sergej Suchotin, ein Freund von Jussupow; Dr. Stanislaus de Lazovert, der Sanitäter von Purishkevichs Militäreinheit, der als Fahrer rekrutiert wurde; plus Rayner.

Dort angekommen, wurde Rasputin betrunken und dann gefoltert, um die Wahrheit seiner angeblichen Verbindungen zu einem deutschen Versuch herauszufinden, Russland zum Austritt aus dem Krieg zu bewegen. Die Folter wurde mit erstaunlicher Gewalt durchgeführt, wahrscheinlich unter Verwendung eines schweren Gummistiefels - der ursprüngliche Autopsiebericht stellte fest, dass seine Hoden flach "zerquetscht" waren und es mehr als nur den Verdacht gibt, dass das Ausmaß des Schadens durch sexuelle Schäden angeheizt wurde Eifersucht. Yusupov, von dem angenommen wird, dass er eine homosexuelle Beziehung zu einem anderen der Verschwörer, dem Großherzog Dimitri, hatte, soll auch eine frühere sexuelle Verbindung mit Rasputin gehabt haben. Was auch immer Rasputin den Verschwörern erzählte, und von jemandem in seiner misslichen Lage konnte erwartet werden, dass er alles sagte, was die Tortur beenden könnte, sie hatten keine andere Wahl, als ihn zu ermorden und die Leiche zu entsorgen. Er wurde mehrere Male mit drei verschiedenen Waffen erschossen, wobei alle Beweise darauf hindeuteten, dass Rayner den letzten tödlichen Schuss mit seinem persönlichen Webley-Revolver abgefeuert hatte. Rasputins Leiche wurde dann durch ein Eisloch in der Newa geworfen.

Yusupovs Konto enthält nicht nur seine eigene Rolle bei dem Mord, sondern auch die von Großfürst Dmitri, Vladimir Purishkevich und Dr. Lazovert sowie Hauptmann Sergei Soukhatin. In den folgenden Tagen gab es jedoch Gerüchte über einen sechsten Verschwörer im Palast. In dieser Nacht soll noch jemand anderes anwesend gewesen sein - ein professioneller Attentäter, der im Schatten arbeitete.

Was Jusupow mühsam verheimlichte, war, dass auch Oswald Rayner, ein wichtiges Mitglied des geheimen inneren Kreises des russischen Büros, in dieser Nacht dort gewesen war. Seine entscheidende Rolle bei der Tötung wäre vielleicht für alle Zeiten ein Geheimnis geblieben, wäre nicht ein fataler Fehler der Mörder gewesen.

Der Fehler ereignete sich nach dem Mord, als die Verschwörer die Leiche entsorgten. Yusupov und seine Freunde waren davon ausgegangen, dass die Leiche unter dem Eis versinken und in den Finnischen Meerbusen gespült werden würde. Dort, für den Rest des Winters unter dem Eis gefangen, würde es für immer verloren sein. Was sie nie erwartet hatten, war, dass Rasputins Leiche gefunden und aus dem eisigen Wasser gerupft werden würde.

Rasputins Leiche wurde am zweiten vollen Tag nach seinem Tod in der Newa gesichtet. Ein Flusspolizist bemerkte einen Pelzmantel unter dem Eis und befahl, die gefrorene Kruste zu brechen. Der Leichnam wurde sorgfältig aus seinem eisigen Grab geholt und in die Leichenhalle des Chesmenskii-Hospiz gebracht. Hier wurde von Professor Dmitrii Kosorotov eine Autopsie vorgenommen.

Der Professor stellte fest, dass sich der Leichnam in einem schrecklichen Zustand der Verstümmelung befand: „Seine linke Seite hat eine nässende Wunde aufgrund einer Art schneidender Gegenstand oder eines Schwertes. Sein rechtes Auge ist aus seiner Höhle gekommen und fällt auf sein Gesicht. .. Sein Hals hat eine Wunde von einer Art Seilbinder, Gesicht und Körper des Opfers tragen Spuren von Schlägen mit einem geschmeidigen, aber harten Gegenstand: Diese Verletzungen deuten darauf hin, dass Rasputin erdrosselt und wiederholt mit einem schweren Cosh geschlagen wurde.

Noch erschreckender war die Verletzung seiner Genitalien. Irgendwann während der brutalen Folter seien ihm die Beine auseinandergerissen und seine Hoden „durch die Aktion eines ähnlichen Objekts zerquetscht“ worden. Tatsächlich waren sie plattgedrückt und vollständig zerstört worden.

Andere von Professor Kosorotov ermittelte Details deuten darauf hin, dass Yusupovs melodramatischer Bericht über den Mord nichts anderes als Fantasie war. Aber es war Fantasie mit einem Ziel. Für Jussupow war es unabdingbar, Rasputin als eine dämonische, übermenschliche Figur darzustellen, deren bösartiger Einfluss auf die Zarin für Russland katastrophal war. Die einzige Möglichkeit, der Strafe für den Mord zu entgehen, bestand darin, sich als Retter Russlands darzustellen: als der Mann, der das Land von einer bösen Macht befreit hatte.

Die Geschichte von den vergifteten Kuchen war mit ziemlicher Sicherheit eine Erfindung: Die Obduktion beinhaltete eine Untersuchung des Mageninhalts von Rasputin: "Die Untersuchung", schrieb der Professor, "gibt keine Spur von Gift."

Professor Kosorotov untersuchte auch die drei Schusswunden in Rasputins Körper. "Der erste ist in die linke Seite der Brust eingedrungen und hat den Magen und die Leber durchdrungen", schrieb er. "Der zweite ist in die rechte Seite des Rückens eingedrungen und durch die Niere gegangen." Beides hätte schreckliche Wunden zugefügt. Aber die dritte Kugel war der tödliche Schuss. "Es traf das Opfer an der Stirn und drang in sein Gehirn ein."

Es war sehr bedauerlich, dass die Obduktion von Professor Kosorotov auf Befehl der Zarin abrupt gestoppt wurde. Aber der Professor hatte Zeit, die Leiche zu fotografieren und die Schusswunden zu untersuchen. Er stellte fest, dass sie "von Revolvern unterschiedlichen Kalibers stammten".

In der Mordnacht war Jussupow im Besitz von Großherzog Dmitrijs Browning, während Purishkevich eine Sauvage besaß. Jede dieser Waffen könnte die Wunden an Rasputins Leber und Niere verursacht haben. Aber die tödliche Schusswunde an Rasputins Kopf wurde nicht von einer automatischen Waffe verursacht, sie konnte nur von einem Revolver stammen. Forensische Wissenschaftler und ballistische Experten sind sich einig, dass das Abstreifen um die Wunde mit dem übereinstimmt, das von einer Bleikugel ohne Mantel aus nächster Nähe abgefeuert wird.

Sie sind sich auch einig, dass es sich bei der Waffe mit ziemlicher Sicherheit um einen in Großbritannien hergestellten .455 Webley-Revolver handelte. Dies war die Lieblingswaffe von Oswald Rayner, einem engen Freund von Yusupov seit den Tagen, als sie beide an der Universität Oxford studiert hatten.

Keith Jeffery (offizieller MI6-Historiker) sagte, er habe keine Beweise für die jüngsten Behauptungen gefunden, dass der MI6 an der Ermordung von Rasputin im Jahr 1916 beteiligt war, dem berüchtigten „verrückten Mönch“, der sich in die russische Königsfamilie eingeschlichen hatte. „Ich kann nur sagen, was ich in den Archiven gefunden habe … Wenn der MI6 an der Ermordung von Rasputin beteiligt gewesen wäre, hätte ich erwartet, dass ich eine Spur davon gefunden hätte“, sagte Jeffery. Das Buch bezieht sich jedoch auf einen farbenfrohen Bericht über die Ermordung des MI6-Mannes in Moskau, Sir Samuel Hoare – ein zukünftiger Minister der Regierung –, der sagte, er schreibe „im Stil der Tägliche Post", weil es "so sensationell war, dass man es nicht so beschreiben kann, als ob es eine gewöhnliche Kriegsepisode wäre".

Hoare schrieb: "Getreu seinem Spitznamen ('the rake') starb Rasputin bei einer Orgie." Jeffery stellt lediglich fest, dass Rasputin „in den frühen Morgenstunden des Samstag, den 30. Dezember“ ermordet wurde. In seinem kürzlich erschienenen Buch Sechs, der Autor und Journalist Michael Smith bezieht sich auf eine Reihe von Behauptungen, dass Rasputin mehrmals mit drei verschiedenen Waffen erschossen wurde, "mit allen Beweisen, die darauf hindeuten, dass (MI6-Offizier Oswald) Rayner den tödlichen Schuss mit seinem persönlichen Webley-Revolver abgefeuert hat".

Fragen für Studenten

Frage 1: Erklären Sie die Bedeutung der Quellen 3, 6 und 9.

Frage 2: Verwenden Sie die Informationen in den Quellen 2, 4, 5, 7 und 8, um zu erklären, warum einige Leute wollten, dass Rasputin von der Macht entfernt wird.

Frage 3: Es wird behauptet, dass Felix Yusupov, Vladimir Purishkevich, der Großfürst Dmitri Pavlovich Romanov, Dr. Stanislaus de Lazovert und Leutnant Sergei Mikhailovich Sukhotin an der Ermordung von Gregory Rasputin beteiligt waren. Drei der Männer, Yusupov (Quelle 11), Lazovert (Quelle 12) und Purishkevich (Quelle 13), schrieben später Geständnisse und gaben die Morde zu. (i) Welche Rolle spielten die drei Männer bei der Tötung? (ii) Warum gaben sie die Ermordung von Rusputin zu?

Frage 4: Inwiefern widerspricht der Obduktionsbericht (Quelle 15) den Aussagen der Männer, die ihn getötet haben? (i) Können Sie dafür Gründe nennen? (ii) Der Obduktionsbericht legt auch nahe, dass Rasputin mit drei verschiedenen Waffen erschossen wurde. Warum sind diese Informationen wichtig?

Frage 5: Michael Smith, in seinem Buch, Sechs: Eine Geschichte des britischen Geheimdienstes (2010) legt nahe, dass der MI6 an der Tötung von Rasputin beteiligt war. Giles Milton, der Autor von Russisches Roulette: Wie britische Spione Lenins globale Verschwörung durchkreuzten (2013), stimmt dieser Behauptung zu. Warum sollte die britische Regierung wollen, dass Rasputin getötet wird?

Frage 6: In Quelle 20 weist Richard Norton-Taylor darauf hin, dass Keith Jeffrey, der offizielle Historiker des MI6 und Autor von MI6: Die Geschichte der geheimen Intelligenz (2013) behauptet, in den Akten des MI6 keine Beweise dafür gefunden zu haben, dass ihre Agenten irgendetwas mit dem Tod von Rasputin zu tun hatten. (i) Beweist das Fehlen von Beweisen in den Akten, dass MI6-Beamte nicht an der Tötung beteiligt waren? (ii) Welche Beweise liefern Michael Smith (Quelle 18) und Giles Milton (Quelle 19), die darauf hindeuten, dass der MI6 an der Tötung beteiligt war?

Kommentar beantworten

Einen Kommentar zu diesen Fragen finden Sie hier.


Das mysteriöse Leben und Sterben von Rasputin – Eden Girma

Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Rasputin, bekannt als „Mad Monk“, der wegen seiner Beteiligung an der russischen Monarchie ermordet wurde.

In einer Nacht des Jahres 1916 setzten russische Aristokraten ein Attentat in Gang. Wenn alles nach Plan verlief, würde ein Mann am Morgen tot sein, obwohl andere es bereits versucht hatten und gescheitert waren. Die Monarchie stand kurz vor dem Zusammenbruch, und sie glaubten, dieser Mann sei die einzige Ursache für alles. Wer war er, und warum war er am Schicksal eines Imperiums schuld? Eden Girma erforscht das Leben des berüchtigten Rasputin.

Lektion von Eden Girma, Regie: Hype Studio.

Website des Animators: https://www.luisacopetti.com
Melden Sie sich für unseren Newsletter an: http://bit.ly/TEDEdNewsletter
Unterstütze uns auf Patreon: http://bit.ly/TEDEdPatreon
Folgen Sie uns auf Facebook: http://bit.ly/TEDEdFacebook
Finden Sie uns auf Twitter: http://bit.ly/TEDEdTwitter
Guck uns auf Instagram: http://bit.ly/TEDEdInstagram
Vollständige Lektion anzeigen: https://ed.ted.com/lessons/the-myster…

Vielen Dank an unsere Gönner für Ihre Unterstützung! Ohne euch wäre dieses Video nicht möglich! Nicolle Fieldsend-Roxborough, John Saveland, Jason Garcia, Robson Martinho, Martin Lau, Senjo Limbu, Joe Huang, SungGyeong Bae, Christian Kurch, Begum Tutuncu, David Matthew Ezroj, Sweetmilkcoco, Raphaël LAURENT, Joe Meyers, Farah Abdelwahab, Brian Richards, Divina Grace Dar Santos, Jessie McGuire, Abdullah Altuwaijri, Sarah Burns, Clement, Hadi Salahshour, FAWWAZ GHUWAIDI, Dino Biancolini, Reagen O’Connor, Nicu Boanda, Cindy O., Karla Brilman, Jørgen Østerpart, Sergi Pátragda Corwin, Charlene You, Boris Langvand, Exal Enrique Cisneros Tuch, Carsten Tobehn, Kin Lon Ma, Katie Dean, Ezgi Yersu, Eunsun Kim, Katrina Harding, Gerald Onyango, Alessandra Tasso, Astia Rizki Safitri, Côme Vincent, Antony Lees, Melissa Sorrell , Rakshit Kothari, Doreen Reynolds-Consolati und Simon Holst Ravn.


Rasputin Fakt oder Fiktion

Aufgrund seiner Nähe zum Königshaus sowie der damaligen politischen Situation ist die öffentliche Kenntnis von Rasputin das Ergebnis von Gerüchten, Spekulationen und Propaganda. Und obwohl wir immer noch nicht viel über Rasputin und sein Leben wissen, haben uns historische Aufzeichnungen ermöglicht, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden. Hier sind einige der berühmteren Geschichten über Rasputin:

Rasputin hatte magische Kräfte

Urteil: Belletristik

Rasputin machte dem Zaren und der Zarin von Russland einige Vorschläge zur Behandlung der Hämophilie ihres Sohnes Alexei, und dies ließ viele glauben, er besitze besondere Heilkräfte.

Es ist jedoch viel wahrscheinlicher, dass er einfach Glück hatte. Aber die mysteriöse Natur seiner Beziehung zur königlichen Familie führte zu vielen Spekulationen, die unser Bild von ihm bis heute verzerrt haben.

Rasputin hat Russland hinter den Kulissen gerannt

Urteil: Fiktion

Kurz nach seiner Ankunft in St. Petersburg fand Grigori Yefimovich Rasputin einige mächtige Freunde und wurde schließlich der königlichen Familie sehr nahe. Soweit wir das beurteilen können, hatte er jedoch wenig bis keinen Einfluss auf den politischen Entscheidungsprozess. Seine Rolle vor Gericht beschränkte sich auf die Religionsausübung und auch auf die Hilfe für die Kinder. Einige Gerüchte kursierten darüber, wie er Alexandra, der Zarin, half, mit ihrem Heimatland Deutschland zusammenzuarbeiten, um das Russische Reich zu untergraben, aber auch diese Behauptung ist in keiner Weise wahr

Rasputin konnte nicht getötet werden

Urteil: Belletristik

Niemand kann dem Tod entkommen. Es wurde jedoch ein Attentat auf Rasputins Leben unternommen, bevor er endgültig getötet wurde, und die Geschichte über seinen tatsächlichen Tod trug dazu bei, die Idee zu verbreiten, dass er nicht getötet werden konnte. Aber es ist wahrscheinlicher, dass diese Geschichten erzählt wurden, um die Idee zu verbreiten, dass Rasputin mit dem Teufel in Verbindung gebracht wurde und „unheilige“ Kräfte hatte.

Rasputin war ein verrückter Mönch

Urteil: Belletristik

Erstens wurde Rasputin nie als Mönch ordiniert. And as for his sanity, we don’t really know, although his rivals and those seeking to either undermine or support Tsar Nicholas II certainly worked to position him as crazy. Some of the written records he has left behind suggest he had a scattered brain, but it’s also just as likely that he was poorly educated and lacked the ability to clearly express his thoughts with written words.

Rasputin Was Sex-Crazed

Those who sought to damage Rasputin’s influence certainly wanted people to think this, so it’s likely their stories are exaggerated at best and invented at worst. However, stories of Rasputin’s promiscuity started surfacing as soon as he left his hometown in 1892. But this idea that he was sex-crazed was likely the result of his enemies trying to use Rasputin as a symbol for everything that was wrong in Russia at the time.


Rasputin

Rasputin was born in 1872 and died in 1916 and he was to be one of the central figures in Russia’s modern history up to the fall of the royal family in 1917. Rasputin achieved huge power in a very short space of time – but that power lead to Rasputin having many enemies within Russia.

• Rasputin had a major hold over the royal family of Russia because of his ‘power’ to heal the young heir to the throne – Alexis. Alexis was a hemophiliac and any cut to his body was a serious risk to his health. On two occasions, Rasputin is said to have saved the young boy and won the confidence of the Tsarina, Alexandra

• he lived as a peasant and was uneducated.

• in 1901, he left his home in Siberia and wandered. He soon gained a reputation as a man who could heal sick people. He also gained a reputation as a man whose moral behaviour left a lot to be desired. His immoral behaviour shocked people.

• In 1905, he met the tsarina of Russia – Alexandra. She was fascinated by this man who ‘saved’ her son from death and he soon acquired huge influence over the Romanovs. He ensured that his own followers were given powerful positions in the government of Russia despite the fact that they were incompetent at their job.

• when World War One broke out, the tsar, Nicholas II, left his family to join his troops at the front. He left his wife in charge, which effectively meant that Rasputin was in power.

• his behaviour outraged important noblemen. But his hold over the tsarina was as great as ever. She called him “our friend”. His enemies called him the “Mad Monk”.

• supposedly immune from poison, Rasputin developed a sense of mystery about him. He had “superhuman strength” he could “drink poison” he could drink vast quantities of alcohol and never get drunk etc. These may or may not have been true, but none of this was to save him.

In December 1916, he was murdered by those he had angered the most – the nobility. However, the shame he had brought onto the royal family is one of the reasons why they were overthrown in February/March 1917.


The Early Years Of Rasputin’s Life

Grigori Yefimovich Rasputin was born in Siberia, Russia in 1869. From an early age, villagers noticed something different about the young boy, and many claimed he had supernatural powers. As a teenager, Rasputin went to Verkhoture Monastery in Russia hoping to become a monk. He never completed the program, however, and instead married at age 19 to wife Praskovia Fyodorovna, with whom he had three children.

Within two short years following his 1906 arrival in Saint Petersburg, Rasputin was introduced to Czar Nicholas and his wife, both desperately seeking a cure for their son, Alexei, the heir to the throne.

Historians now know that Alexei was hemophiliac, though at the time the royal family chalked his health problems up to a weak constitution. Rasputin successfully “cured” Alexei, gaining the trust of Alexandra in the process. While some claim that Rasputin hypnotized the boy, others say it was dark magic, and still others wonder if the “mad monk” had any healing powers to begin with.

For the next five years or so, Rasputin held a large influence over Alexei’s treatment, however, Rasputin’s presence in the palace and his time spent with Alexandra prompted a number of harsh critiques on the royal family’s credibility.

Rasputin’s lewd, unruly behavior and his insistence that he was the czarina’s adviser proved a bone of contention between the royal family and Russian constituents. Alexandra often defended Rasputin from the many advisers and officers who sought his removal from the royal palace as she claimed that he was the only one who could save her son.

The situation grew worse when Rasputin predicted the tragedy that would befall Russia in World War I, prompting Nicholas to head to war and leave Alexandra in charge of domestic affairs.

During this time, many sought to remove Rasputin from the family’s presence. They called him a witchdoctor, and thought he was using black magic to poison Alexandra’s mind. In reality, though, Rasputin had little influence in political matters.


The Death Of Grigori Rasputin

The principal assassins of Grigori Rasputin: Prince Felix Yusupov, Grand Duke Dimitri Pavlovich, and deputy of the Duma Vladimir Purishkevich.

In a memoir written many years after the fact, Yusopov provides a riveting first-hand account of the protracted assassination of Rasputin at his estate in St. Petersburg.

Having arranged to meet together for pastries and wine at his estate, Yusupov picked up Rasputin from his home and brought him to his palace.

To justify eating in the cellar, which had been soundproofed for the occasion, his hidden co-conspirators played records in a closed-off room on the main floor to convince Rasputin that Yusupov’s wife was hosting a small party.

This ruse worked, and the two went down to a furnished cellar to eat, drink, and converse about politics.

Yusupov offered Rasputin pastries and soon Rasputin began gorging himself on cakes that had been laced with cyanide, chosen specifically because they were known to be Rasputin’s favorite so were the most likely to be eaten by him.

Wikimedia Commons The cellar of Felix Yusupov’s estate on Moika, in St. Petersburg, Russia, where the murder of Rasputin began.

Worried that the cyanide, which typically kills almost instantly, didn’t seem to be working, Yusupov invited Rasputin to have a glass of Madeira, pouring the wine into one of several glasses that had also been laced with cyanide.

Rasputin declined the glass at first, but Rasputin’s gluttony for wine quickly won out and he drank several glasses of wine from poisoned glasses.

One of Yusupov co-conspirators, a doctor, had prepared each dose of cyanide very carefully to ensure that every one was strong enough to kill not just one but several men.

Yusupov began to panic as Rasputin appeared to consume enough cyanide to kill scores of men while. As Rasputin started to have some difficulty swallowing his wine, Yusupov feigned concern and asked Rasputin if he was feeling ill.

“Yes, my head is heavy and I’ve a burning sensation in my stomach,” Rasputin replied, before saying that more wine would be an adequate cure.

Using a noise upstairs as an opportunity to excuse himself, Yusupov left the cellar to confer with his co-conspirators who were shocked that Rasputin had resisted the effects of the poison.

Though they offered to go down as a group in order to overpower and strangle Rasputin to death, Yusupov decided that he should return alone and shoot Rasputin with a revolver instead.

Upon returning, Yusupov found Rasputin slumping in his chair and struggling to breathe. Soon, however, Rasputin appeared to recover and become more energetic.

Ninara/Wikimedia Commons A recreation of the cellar of Yusupov’s palace on the night of Rasputin’s assassination.

Fearing that the poison had failed, Yusupov stood up and paced the room to work up the nerve to shoot Rasputin. Rasputin stood up as well and appeared to admire the furnishing that Yusupov had brought down into the cellar.

Seeing Yusupov stare at a crystal crucifix on the wall, Rasputin commented on the cross, then turned away to look at an ornate cabinet on the other side of the room.

Yusupov told Rasputin, “You’d far better look at the crucifix and say a prayer.”

At this, Rasputin turned to Yusupov for several tense moments of silence.

“He came quite close to me and looked me full in the face,” Yusupov recalled. “It was as though he had at last read something in my eyes, something he had not expected to find. I realized that the hour had come. ‘O Lord,’ I prayed, ‘give me the strength to finish it.'”

Yusupov pulled out the revolver and firing one shot, hitting Rasputin in the chest. Rasputin cried out and collapsed onto the floor, where he laid in a growing pool of blood but did not move.

Alerted by the gunshot, Yusupov’s co-conspirators rushed downstairs. The doctor checked for Rasputin’s pulse and found none, confirming that Rasputin was dead, shot close enough to his heart to be immediately fatal.


Friend of the Imperial Family

In 1903, Rasputin&aposs wanderings brought him to St. Petersburg, where he arrived with a reputation as a mystic and faith healer. Two years later, he was introduced to Russian Czar Nicholas II and his wife, Alexandra Feodorovna, who were seeking help for their sickly son, Alexis. Rasputin quickly gained their confidence by seemingly "curing" the boy of hemophilia. This action won him the passionate support of Alexandra.

Between 1906 and 1914, various politicians and journalists used Rasputin’s association with the imperial family to undermine the dynasty’s credibility and push for reform. Rasputin helped their efforts by claiming to be the Czarina’s advisor, and accounts of his rampant lascivious behavior emerged in the press, compounding contempt among state officials. In truth, however, Rasputin&aposs influence at this time was limited to the health of Alexis.

As Russia entered World War I, Rasputin predicted that calamity would befall the country. Nicholas II took command of the Russian Army in 1915, and Alexandra took responsibility for domestic policy. Always Rasputin&aposs defender, she dismissed ministers who were said to be suspicious of the "mad monk." Government officials tried to warn her of Rasputin&aposs undue influence, but she continued to defend him, giving the impression that Rasputin was her closest advisor.


The Murder of Rasputin, 100 Years Later

“The holy man is he who takes your soul and will and makes them his. When you choose your holy man, you surrender your will. You give it to him in utter submission, in full renunciation.” – Feodor Dostoyevsky, Die Brüder Karamazov

Verwandte Inhalte

The murder of Rasputin, Russia’s infamous “Mad Monk,” is the fodder for a great historical tale that blends fact and legend. But the death of the controversial holy man and faith healer had a combustible effect on the tense state of affairs in pre-revolution Russia. Rasputin was killed on December 30, 1916 (December 17 in the Russian calendar in use at the time), in the basement of the Moika Palace, the Saint Petersburg residence of Prince Felix Yussupov, the richest man in Russia and the husband of the Czar’s only niece, Irina. His battered body was discovered in the Neva River a few days later.

In the decade prior, Rasputin had risen rapidly through Russian society, starting as an obscure Siberian peasant-turned-wandering-holy-man and then becoming one of the most prominent figures in the Czar’s inner circle. Born in 1869 in the village of Pokrovskoye, on the Tura river that flows eastward from the Ural Mountains, where Europe meets Asia in Siberia. He seemed destined for an ordinary life, despite a few conflicts in his youth with local authorities for unruly behavior. He married a local woman, Praskovya Dubrovina, became the father of three surviving children, Maria, Dmitri and Varvara, and worked on his family’s farm.

Rasputin’s life changed in 1892, when he spent months at a monastery, putting him on the path to international renown. Despite his later nickname, “The Mad Monk,” Rasputin never took Holy Orders. Men in Rasputin’s position usually gave up their past lives and relationships but Rasputin continued to see his family – his daughters later lived with him in Saint Petersburg – and support his wife financially.

His religious fervor, combined with an appealing personal charisma, brought Rasputin to the attention of some Russian Orthodox clergymen and then senior members of the Imperial family, who then introduced him to Nicholas II and his wife, Alexandra.

Nicholas wrote to one of his ministers in October 1906, “A few days ago I received a peasant from the Tobolsk district, Grigori Rasputin, who brought me an icon of St. Simon Verkhoturie. He made a remarkably strong impression both on Her Majesty and on myself, so that instead of five minutes our conversation went on for more than an hour.”

The Imperial couple had consulted unconventional spiritual advisors in the past, but Rasputin filled this role by his ability to read their inner hopes and tell them what they wanted to hear. He encouraged Nicholas to have more confidence in his role as czar, and Alexandra found that his counsel soothed her anxieties. By the First World War, Rasputin was also providing political advice and making recommendations for ministerial appointments, much to the dismay of the Russian elite.

Rasputin cemented his relationship with the czar and czarina when he supposedly helped alleviate their only son Alexei’s hemophilia. Rasputin’s alleged healing powers continue to be debated today. The Czar’s sister, Grand Duchess Olga, wrote that she observed Rasputin healing Alexei by kneeling at the foot of his bed and praying the calming atmosphere that he created in the palace may have assisted with the recovery. Alexandra’s lady-in-waiting, Baroness Sophie Buxhoeveden, thought that Rasputin employed peasant folk medicine used in Siberian villages to treat internal bleeding in horses.

Historians continue to debate Rasputin’s impact on Alexei’s health. In his 2016 book, Rasputin: Faith, Power and the Twilight of the Romanovs, Douglas Smith observes, “Rasputin’s assurances calmed the anxious, fretful mother and filled her with unshakeable confidence, and she, in turn, transferred this confidence to her ailing son, literally willing him back to health.” In addition to increasing confidence in recovery, a key variable may have been Rasputin’s insistence that doctors keep away from Alexei. Medical knowledge was still sparse, even though drugs like aspirin were available for treatment. Unfortunately for Alexei, aspirin, considered a cure-all remedy, had the then-unknown side effect of thinning the blood, which would have exacerbated hemophilia symptoms. French historian Hélène Carrère d'Encausse argued that when Rasputin insisted that remedies prescribed by the doctors be thrown in the fire, the discarded medicine likely would have included aspirin. Rasputin’s insistence that the doctors leave him alone would have improved his condition and appeared to create a miraculous improvement in his symptoms.

Rasputin with his acolytes (Wikimedia Commons)

Rasputin presented himself in the Imperial Court as holy man, despite no formal affiliation with the Russian Orthodox Church, and spoke as a self-appointed representative of the peasantry, but his behavior away from court offered a different portrait. His drunkenness and affairs with women of all social backgrounds, from street prostitutes to society ladies, scandalized the public. Rasputin appeared to bask in his fame, showing off shirts embroidered for him by the Empress and inviting her friends and servants to his home in Prokovskoye. (Rasputin’s wife appeared untroubled by his infidelities, commenting “He has enough for all.”)

The press, unshackled thanks to rights granted to them by Nicholas II in 1905, spread lurid tales about Rasputin both within Russia and abroad. Rumors about Rasputin’s influence over the Czarist regime spread throughout Europe. Petitioners, believing that Rasputin lived with the Imperial family, mailed their requests to “Rasputin, Czar’s palace, Saint Petersburg.”

Soldiers on World War I’s Eastern front spoke of Rasputin having an intimate affair with Alexandra, passing it off as common knowledge without evidence. As the war progressed, outlandish stories expanded to include Rasputin’s supposed treason with the German enemy, including a fantastical tale that he sought to undermine the war effort by starting a cholera epidemic in Saint Petersburg with “poisoned apples imported from Canada.” What the public thought they knew about Rasputin had a greater impact than his actual views and activities, fueling demands that he be removed from his position of influence by any means necessary.

Until he murdered Rasputin, Felix Yussupov lived a comparatively aimless life of privilege. One of Nicholas II’s daughters, also named Grand Duchess Olga, worked as a nurse during the war and criticized Yussupov’s refusal to enlist, writing to her father, “Felix is a 'downright civilian,' dressed all in brown…virtually doing nothing an utterly unpleasant impression he makes – a man idling in such times.” Plotting Rasputin’s murder gave Yussupov the opportunity to reinvent himself as a patriot and man of action, determined to protect the throne from a malign influence.

For Yussupov and his co-conspirators, the removal of Rasputin could give Nicholas II one last chance of restoring the reputation and prestige of the monarchy. With Rasputin gone, the czar would be more open to the advice of his extended family, the nobility and the Duma and less dependent on Alexandra. There was hope that he would return from military headquarters and once again govern from Saint Petersburg.

The most well-known account of Rasputin’s murder was the one that Yussupov wrote in his memoirs, published in 1928. Yussupov claimed to have invited Rasputin to his palace to meet his wife Irina (who was in fact away at the time) and then served him a platter of cakes and numerous glasses of wine laced with potassium cyanide. To Yussupov’s astonishment, Rasputin appeared to be unaffected by the poison. A desperate Yussupov borrowed the revolver of the Grand Duke Dmitri, the czar’s cousin, and shot Rasputin multiple times, but was still unable to kill him. According to the memoir, “This devil who was dying of poison, who had a bullet in his heart, must have been raised from the dead by the powers of evil. There was something appalling and monstrous in his diabolical refusal to die.” There was reputedly water in his lungs when his remains were discovered, indicating that he had finally died by drowning.

Yussupov’s account of Rasputin’s murder entered popular culture. The lurid scene was dramatized in numerous films about Rasputin and the Romanovs and even made it into a 1970s disco hit by Boney M., which included the lyrics “They put some poison into his wine…He drank it all and said, ‘I feel fine.’”

Rasputin’s actual murder was probably far less dramatic. His daughter Maria, who fled Russia after the Revolution and became a circus lion tamer billed as "the daughter of the famous mad monk whose feats in Russia astonished the world," wrote her own book in 1929 that condemned Yussupov’s actions and questioned the veracity of his account. She wrote that her father did not like sweets and never would have eaten a platter of cakes. The autopsy reports do not mention poison or drowning but instead conclude that he was shot in the head at close range. Yussupov transformed the murder into an epic struggle of good versus evil to sell books and bolster his own reputation.

The responses from the public were mixed, reflecting Rasputin’s checkered reputation. The elite, from whence Yussupov and his co-conspirators came, rejoiced and applauded the killers when they appeared in public. The peasantry mourned Rasputin as one of their own, seeing the murder as one more example of the nobility controlling the Czar when a peasant rose to a position of influence with the Czar, he was murdered by wealthy men.

To the dismay of Yussupov and his co-conspirators, Rasputin’s murder did not lead to a radical change in Nicholas and Alexandra’s polities. To the emergent Bolsheviks, Rasputin symbolized the corruption at the heart of the Imperial court, and his murder was seen, rather accurately, as an attempt by the nobility to hold onto power at the continued expense of the proletariat. To them, Rasputin represented the broader problems with czarism. In the aftermath of the Russian Revolution, Provisional Government leader Alexander Kerensky went so far as to say, "Without Rasputin there would have been no Lenin."


The Life and Death of Rasputin (Classroom Activity) - History

Although he briefly attended school he failed to learn how to read or write. As a child, Rasputin had constant visions of divine forces and magical healing powers he could cure a horse by touching it. While not healing, however, the adolescent supposedly acquired the name Rasputin (meaning 'the debaucher') because of his licentious permissive conduct. (Source: http://discoverychannel.co.uk/rasputin/)

By the age of 30, Rasputin was married with four children. However, his penchant for drinking and stealing horses were at odds with a conventional life of domesticity. It was when, in response to accusations of being a horse thief, he fled the village and took refuge in a monastery that he underwent the religious conversion which was to inform the rest of his life. Changed by his spiritual experiences, Rasputin left his village to become a 'strannink' a pilgrim or wanderer - and travelled widely in Russia and abroad.

Soon after arriving in St. Petersburg in 1903, Rasputin met Hermogen, the Bishop of Saratov. He was impressed by Rasputin's healing powers and introduced him to Nicholas II and his wife, Alexandra Fedorovna.

Rasputin's rise to power was due to his close relationship with Tzar Nicholas II's wife, Alexandra. Their son, heir to the throne, Alexis, suffered from hemophaelia, and only Rasputin could do what the top medical professors could not: he could stop the boy's bleeding. Because of this, Alexandra believed he was a holy man sent to protect Alexis and she kept him close by at all times, despite the fact that he rarely bathed!

His Terrible Death

It is well known that on the fateful day of the 16th of December 1916 , Grigory Rasputin, close friend and advisor to Alexandra, Tsarina of Russia, was brutally murdered. Twice before, people had attempted to kill him. One time a Cleric and a Bishop battered him with a crucifix. They were convinced Rasputin was getting his powers from the Devil. It was believed that Rasputin had too much influence over the Tzar and that this Siberian mystic was to blame for Russia's problems. It was at the time that the Tzar was mobilizing Russian troops for WW1, that Chionya Gusyeva, a deformed ex- entertainer with no nose, savagely stabbed him with a knife. She had been hired by Illiodor to kill Rasputin.

Fig.2. Grigory Rasputin s body after
it was pulled from the river.
The historical details point to his eventual murder being committed by Prince Felix Yusupov, V. M. Purishkevich and Grand Duke Dmitry Pavlovich. However, the exact roles that were played out on the eventful night may never be known.Rasputin however, didn't die easily. First, he resisted being poisoned with Cyanide, then he was shot at close range. Left for dead, he recovered, and attempted escape.
He was then shot repeatedly, and, in a what was probably a fit of rage on the part of Felix, beaten savagely about the head with a dumb-bell handle. Rasputin was then bound, driven to the Malaya Nevka river and thrown in through a hole in the ice. It is in these freezing waters that Rasputin met his demise - when the body was recovered it became clear that even by the time he was thrown into the water, Rasputin was not dead, but still alive and was desperately attempting to free himself from his bonds and escape.

The body was finally recovered from the river by the Great Petrovsky Bridge.

During the autopsy on the 20th December, Rasputin's heart was removed, and was stored at the Academy of Military Medicine until its mysterious disappearance during the 1930's.

The rest of the body was buried the next day. However, the grave was later reopened and the body removed. It was taken from Tsarskoe Selo to Petrograd, then again out onto the Vyborg highway in order for a secret burial, but the car became stuck, and so the the body was incinerated on a hastily created pyre at the side of the road. The ashes were scattered. (Source: Daniel Barry http://homepage. eircom. net/%7Epbarry/ras2/)

Felix Yusupov, Lost Splendor (1953)

Rasputin lay exactly where we had left him. I felt his pulse: not a beat, he was dead. All of a sudden, I saw the left eye open. A few seconds later his right eyelid began to quiver, then opened. I then saw both eyes - the green eyes of a viper - staring at me with an expression of diabolical hatred. The blood ran cold in my veins. My muscles turned to stone.

Then a terrible thing happened: with a sudden violent effort Rasputin leapt to his feet, foaming at the mouth. A wild roar echoed through the vaulted rooms, and his hands convulsively thrashed the air. He rushed at me, trying to get at my throat, and sank his fingers into my shoulder like steel claws. His eyes were bursting from their sockets. By a superhuman effort I succeeded in freeing myself from his grasp.

"Quick, quick, come down!" I cried, "He's still alive." He was crawling on hands and knees, grasping and roaring like a wounded animal. He gave a desperate leap and managed to reach the secret door which led into the courtyard. Knowing that the door was locked, I waited on the landing above grasping my rubber club. To my horror I saw the door open and Rasputin disappear. Purishkevich sprang after him. Two shots echoed through the night. I heard a third shot, then a fourth. I saw Rasputin totter and fall beside a heap of snow. His Mystical Powers

Grigori Yefimovitch Rasputin is one of the most mysterious, notorious and disputed figures in modern history. Who was this man who seemingly had strange powers and a mysterious influence over others, with eyes that many claimed changed colors when they spoke to the monk.

Did Rasputin have some sort of supernatural link, as he claimed? Or was he just a perverted charlatan who had a mastery of hypnosis? It is hard to find reputable sources of information on Rasputin most stories about him come from his daughter, or the weak-willed tsar, or easily duped peasants.

However, a few events, such as his power over the Tsarevitch's hemophilia and his assassination were witnessed by many parties and have been analyzed a great deal.
As early as 1900, Rasputin was famous throughout Eastern Russia as a sort of faith healer and strannik, or wandering holy mendicant. Rasputin also was said to have the power of precognition, predicting events that happened months later, and clairvoyance, which is the ability to see events happening elsewhere. Many claimed to have seen these abilities at work.

Fig.5 A contemporary
Russian Cartoon .

Fig.6 A cartoon from our time :
A scene from Anastasia .

I write and leave behind me this letter at St. Petersburg. I feel that I shall leave life before January 1. If I am killed by common assassins, and especially by my brothers the Russian peasants, you Tsar of Russia, have nothing to fear, remain on your throne and govern, and you, Russian Tsar, will have nothing to fear for your children, they will reign for hundreds of years in Russia.

if it was your relations who have wrought my death, then no one in the family, that is to say, none of your children or relations, will remain alive for more than two years. They will be killed by the Russian people. You must reflect and act prudently. Think of your safety and tell your relations that I have paid for them with my blood. I shall be killed. I am no longer among the living."
Pray, pray, be strong, think of your blessed family.
Grigory ( Grigory Rasputin)

Words written in a letter to the Tsarina Alexandra, 7 Dec 1916 .
23 days later, Rasputin was killed, by two relatives of the Tsar Nicholas II. 19 months after Rasputin's death, the Tsar and his family lay dead.


In this Walt Disney cartoon, Rasputin put a curse on the whole Romanov family.

Rasputin was also said to have a strange influence over others. People reported feeling compelled to do things while in his presence, something most skeptics attribute to some form of hypnosis.
However, strange stories exist. The accounts of Rasputin's mysterious healing powers are well known:
One incident, which happened in 1912 is the best-known example. The Tsarevitch had badly bruised himself and was bleeding to death. The doctors assembled to care for him pronounced that nothing could be done for the boy, who lingered in this state for a few days.
When Rasputin came to the tsarevitch's bedside, he waved his hands over the boy, spoke to him briefly, then stated that he was better. And, according to the many doctors and scientific skeptics who viewed this, the boy did recover. Many today guess that Rasputin used some sort of potent hypnosis to slow the boy's heartbeat, but that is mere conjecture several scholars dispute this idea.


Another incident concerns the Tsaritsa's closest friend, Anya Vyrubova. Her devotion to Rasputin was absolute, which was reinforced after a terrible derailment of the train from Tsarskoe Selo to Petersburg in which Anna was almost killed. Although she survived the accident Anna's condition was so bad her doctors despaired of saving her life her body was crushed and mangled. Rasputin came to her bedside, stood over Anna as she lay near death. He reached out and held her hand.
Dripping with sweat, intensely focused, Rasputin repeated the words, "Annushka, Annushka, rise!". The drama of the moment was incredible. Anna suddenly awoke from her coma, opened her eyes and tried to rise from her bed. It was a miracle. As Rasputin staggered into the next room, he spoke, prophetically saying that although she would live, for the rest of her life Anna would be a cripple. So it came to be. (Source: http://www.alexanderpalace.org/palace/Rasputin.html )
In October of 1912, while the Tsar and his family were at their hunting lodge in Spala, Alexei fell on the side of a bathtub. Bruising and bleeding, Alexei was in terrible pain. The doctors could do nothing for him, and Alexandra spent ten days without sleep at his bedside. A notice was drawn up announcing the death of the heir. Desperate, the Tsarina telegramed Rasputin. "God has seen your tears," Rasputin wired back. "Do not grieve. The Little One will not die." Within hours of receiving this telegram, the bleeding had subsided and Alexei began to recover. This incident regained Rasputin to full favor within the Imperial family.
(Source: http://homepage.eircom.net/%7Epbarry/ras2/)


Fig.9 Grigory Rasputin and admirers.


His Political Power

By 1903 word had reached St. Petersburg of a powerful mystic from Siberia with wild, luminous eyes and a maniacal stare. It seemed that Rasputin had timed his entry into high society just right: St. Petersburg was feverish with mysticism and was home to wild social behaviour and permissiveness. What's more the aristocracy were very enthusiastic about all things to do with the occult, and seances and Ouija boards were commonplace.

He rapidly began to build an ever-expanding group of disciples and acquaintances among the upper classes. Undeterred by his mad hypnotic eyes, long dirty beard and dubious personal hygiene, 'polite society' viewed Rasputin as a starets (holy man).

Fig.10 Tzar Nicholas Romanov and the royal family.

Reports of Rasputin having an affair with the tsarina are patently false T hese false rumors were spread by tabloidnewspapers after the royal Romanov family was deposed. While Rasputin did not have an affair with the tsarina, he did have sway over her, along with the rest of the royal family. The tsar would often consult with the man who could heal his son, giving Rasputin input into important royal decisions.

In September, 1915, Nicholas II assumed supreme command of the Russian Army fighting on the Eastern Front. As he spent most of his time at GHQ, Alexandra Fedorovna now took responsibility for domestic policy. Rasputin served as her adviser and over the next few months she dismissed ministers and their deputies in rapid succession.
Contemporary Russian cartoons. Fig.11 Left : Rasputin with Tzar Nicholas and Alexandra Romanov. Fig.12 Below : Rasputin in the Royal Court, 1916 .


Rumours began to circulate that Rasputin and Alexandra Fedorovna were leaders of a pro-German court group and were seeking a separate peace with the Central Powers (Germany and Austria-Hungary) in order to help the survival of the autocracy in Russia. Rasputin was also suspected of financial corruption and right-wing politicians believed that he was undermining the popularity of the regime.

How much actual power Rasputin held command of is argued by historians. Some maintain that Rasputin virtually controlled the tsar, while others say that Rasputin did not have much real political clout. Rasputin had many powerful enemies who tried to control his influence .

Michael Rodzianko, the President of the Duma, later wrote about the role of Rasputin during the War First World in his book, The Fall of the Empire .

Profiting by the Tsar's arrival at Tsarskoe I asked for an audience and was received by him on March 8th. "I must tell Your Majesty that this cannot continue much longer. No one opens your eyes to the true role which this man (Rasputin) is playing.
His presence in Your Majesty's Court undermines confidence in the Supreme Power and may have an evil effect on the fate of the dynasty and turn the hearts of the people from their Emperor".
My report did some good. On March 11th an order was issued sending Rasputin to Tobolsk but a few days later, at the demand of the Empress, the order was cancelled.

The source of all this influence, and the main reason people still remember Rasputin, were the odd abilities he supposedly possessed. Rasputin gained his greatest fame for his ability to help the Tsarevitch Aleksei stop bleeding.
He also cunningly knew how to undermine his enemies in the church and soon had them exiled or in disgrace. A bishop or monk who opposed him might find themselves suddenly sent to a remote monastery or far-away Episcopal see.
(Source: Daniel Barry- http:// homepage.eircom.net/%7Epbarry/ras2/)

There is much controversy over Rasputin's life, from his mistresses to his mystical healing powers. But what is certain is that he had an irrefutable affect on the Romanov family and the Russian Empire. (Source: Liz Hollenbach: http://it.stlawu.edu/


In your book under the heading: Rasputin the Mad Monk , do the following questions and activities:

1 . Explain the following about Rasputin s life:

a) When and where he was born and died.
b) His childhood and background .
c) His talents.
d) Why he was so popular with the Russian royal family.
e) Why he was so popular with some circles of Russian society.
f) Why he was hated and feared by other groups in the Russian ruling class.
Use the above information, and also the following web site:
n ote documents 4 and 6 in this site:-
http://spartacus-educational.com/RUSrasputin.htm


In answering the above questions, quote from the source documents to back up or support your opinion or argument.

2. W ho was the first person that tried to kill Rasputin?
Why did she try and stab Rasputin ?

3 . Study the cartoons about Rasputin.
a) Select and explain which of the cartoons would be considered primary sources?
b) Explain the background and motive or message that the cartoonists are trying to convey in each of these cartoons.

4 . Why were some sections of the high society of St. Petersburg likely to welcome a
character like Rasputin in the early 1900s?

5 . Go to the following site and compare the account of his death to the ones given above.
a) On what points are the accounts similar and on what points do they disagree?
b) What possible explanations could there be for the differences in these accounts?
http://www.firstworldwar.com/source/rasputin_stanislaus.htm
9 Eye witness account of his death.( Source: Source Records of the Great War,
Vol. V, ed.Charles F. Horne , National Alumni 1923)

6 . Do a brief Internet search to find out
a) How the Romanov Royal family was killed,
b) Who killed them, and
c) W here was the Royal family buried ?

7 . When you have finished the research on Rasputin, do some of the following activities:

a) Play the Weapons Through Time game at the following site: Then draw up a chart in your book describing the weapons and their time period.

b ) Play the animated Time Tunnel game about the 1950s house or the Victorian Street at the following site: http://www.bbc.co.uk/history/walk/games_index.shtml


Fig.15 Movie Poster , The Mad Monk


Recent reviews

I can see why Klimov was a bit disappointed in this film. It's beautiful, entertaining, and well-paced, but there is a sort of emotional distance to everything that's happening. This film may get confusing for people who don't know anything about Russia in 1916, but I thought that it made everything pretty clear. I see some people complaining about there being too many characters and they don't know who is who, but I don't see this as much of a problem. The two protagonists are Tsar Nicholai II and Rasputin, both of whom are easily distinguishable from the other characters.

I love how Klimov intersperses montages of newsreel footage into the movie, grounding everything in real events. It makes you…

Really liked this. Wish I could have seen the original cut but this on the Mosfilm youtube channel was an entertaining enough experience
shout out to the Mike Duncan Revolutions podcast for cluing me into who all of these people were beforehand. Made viewing much easier.

w transie wyparcia i oczekiwaniu na cud, fenomen posłuchu fałszywego proroka, miarą przebłysku świadomości w popłochu, (tuż przed smiercią Brezniewa), dekadencja i satyrRUkon, dokumentalne i fabularne zdjęcia archiwalne, półkownik.

Centralną postacią tego fresku o dekadenckim rozpadzie imperium rosyjskiego jest legendarny Grigorij Rasputin, symbol zła, wszechwładzy i wyuzdania. Akcja toczy się na dworze cara Mikołaja II na początku XX wieku. Rasputin potraktowany tu został jako jednostka o niezrealizowanej indywidualności, osamotniona, wyrastająca ponad przeciętność. Tłem indywidualnych konfliktów jest historiozoficzna refleksja nad nadchodzącym upadkiem systemu władzy.fw

Carska Rosja 1916 roku. Grupa arystokratów skupionych wokół księcia Jusupowa zawiązuje spisek przeciwko carskiemu faworytowi Grigorijowi Rasputinowi, który doprowadza do jego zamordowania. Główny motyw fabuły filmu rozgrywa się na tle postępującego rozkładu Imperium Rosyjskiego, mającego swoją kulminację…

From the vantage point of 1975, Klimov portrays the situation as a freewheeling absurdist carnival of grotesque laughs, always with the threat of violence.

The feeling of a man, a way of living, an era racing hypercritically but not begrudgingly towards death. A fever dream. The kind of limbo could only expect from a director whose only other known works include family comedies and the most harrowing war drama ever made.
I don't even think I can begin to describe the spell this film put me under. Worthy of Rasputin's name and his madness in every way. Things might not flow together too well, but that's a consequence of making a good biopic. You are forced to see the "reality" of these situations through the skewed eyes of the 'skeptic wizard' living through them. The film contains some of the most hyper-edited party/fight sequences…


Schau das Video: Rasputin - Die großen Geheimnisse der Geschichte (Januar 2022).